Traunsteiner Tagblatt: Ist ein Kind nicht 6000 Euro wert?

23. Juni 2009

Die Diagnose war wie ein Schlag ins Gesicht: Sabine L., im zweiten Monat schwanger, hatte sich durch ihre Arbeit als Kindergärtnerin mit dem Cytomegalie-Virus (CMV) angesteckt. Es bestand die akute Gefahr, dass ihr Kind schwerst behindert auf die Welt kommt. Die junge Überseerin stand vor der quälenden Frage: Schwangerschaftsabbruch oder ein Kind mit Behinderung? Nach vielen intensiven Gesprächen mit ihrem Ehemann und ihrem Frauenarzt entschied sich die werdende Mutter, auf eigene Verantwortung eine Behandlung mit einem in Deutschland nicht zugelassenen CMV-Hyperimmunglobulin vornehmen zu lassen.

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